Wetterstation: Vantage PRO2 - Davis



Die Funkwetterstation Vantage Pro Plus von Davis besteht aus einem Anzeigegerät, welches über Funk von den einzelnen Sensoren die Daten erhält. Das Display kann gleichzeitig bis zu 10 Wetterdaten gleichzeitig darstellen. Diese Konsole ist aber keinesfalls ein reines Anzeigegerät, sondern ein sehr leistungsfähiger Wettercomputer. Er sammelt, speichert und berechnet Wetterkonditionen mit Höchst- und Tiefstwerten und kann sowohl alphanumerische als auch graphische Analysen erzeugen. Die Daten werden laufend per Funk von den einzelnen Sensoren an die Zentrale gesendet, dort in einem Speicher gesammelt und an ein Computerprogramm übergeben, welches diese graphisch und auch als Text aufbereitet und
automatisch alle 10sek in das Internet stellt.
Die Vantage Pro Plus beinhaltet eine bisher einzigartige Form der Wettervorhersage. Es wird nicht, wie bisher üblich, nur die Luftdruck-Tendenz zur Vorhersage verwendet, sondern es kommt, ein aus den neuesten Erkenntnissen der Wetterforschung abgeleiteter Algorithmus zur Anwendung. Dabei werden alle Messwerte zur Erstellung der Wettervorhersage in die Berechnung mit
einbezogen. Als Ergebnis erhält man eine im Klartext formulierte Wettervorhersage, die im Display als Text ausgegeben wird.
Folgende Sensoren liefern derzeit die Daten:

  • Außen Thermometer und Außen Luftfeuchtigkeit
  • Innenthermometer und Innenluftfeuchtigkeit
  • Barometer
  • Windgeschwindigkeit und Windrichtung
  • Regenmenge-Sensor
  • UV-Sensor
  • Solar-Sensor
  • Blattfeuchte
  • Erdbodentemperatur in (5cm über dem Boden),10,20,50 cm Tiefe
  • Bodenfeuchte in 5,10,20,50 cm Tiefe

Vom Computer berechnete Daten:

  • Evapotranspiration
  • Taupunkt
  • WindChill
  • Hitzeindex
  • THSW-Index
  • Waldbrandgefahr

Wetterkameras:MOBOTIX M12 mit Weitwinkelobjektiv.

Messfenster statt Backlight
Die meisten Kameras machen erst einmal „dicht“, wenn sie angestrahlt werden. Das führt dazu, dass beim Dunkelsteuern auch das Wesentliche verborgen bleibt. Versuche, diesen Nachteil mit einer Backlight-Funktion zu beheben, führen meist zu unbefriedigenden Resultaten. MOBOTIX löst das Problem anders – mit frei konfigurierbaren Messfenstern. Dies ist möglich, weil die Kameras
kein Autoiris-Objektiv benötigen. Der Vorteil der frei konfigurierbaren Messfenster besteht darin, dass die Kameraautomatik vordefinierte Bildbereiche optimal belichten kann.

Niedrige Stromkosten, keine extra Heizung
Beschlagfreiheit ohne Heizung ermöglicht ganzjährige Versorgung über
Netzwerk oder Zweidraht (PoE-Standard) und erspart so die Stromkabel.

Robust und wartungsfrei
Glasfaserverstärktes Gehäuse mit verdeckter Kabelführung und Verzicht auf
mechanisch bewegte Teile (keine Autoiris) garantiert Langlebigkeit....


Wie aber funktioniert das System ?
Die "Blitzortung.org" ist ein privates Netzwerk zur Ortung elektromagnetischer Signalquellen in der Atmosphäre mit Hilfe von VLF Empfängern. Die Signalquellen sind in der Regel Gewitterblitze. Die Abkürzung VLF (Very Low Frequency) bezeichnet den Frequenzbereich von 3 bis 30 kHz. Die Empfangsstationen zeichnen etwa 200 bis 400 Mikrosekunden der Signale mit einer Abtastrate von über 350 kHz auf. Mit Hilfe von GPS Empfängern werden die Signale mikrosekundengenau registriert und über das Internet zu unserem zentralen Server gesendet. Aus diesen extrem genauen Signalaufzeichnungen und den geographischen Koordinaten der Stationsstandorte werden auf dem zentralen Server die Positionen der Blitzentladungen berechnet. Unser Ziel ist eine Ortung von elektromagnetischen Entladungen mit extrem vielen relativ preiswerten Empfangsstationen (maximal 200 Euro pro Station). Die berechneten Positionen stehen allen Teilnehmern im Rohformat und auf speziellen Karten zur freien nicht kommerziellen Nutzung zur Verfügung. Die Blitze der letzten zwei Stunden werden zusätzlich auf mehreren frei zugänglichen Karten für alle Besucher der Webseite präsentiert. Diese Karten werden jede Minute aktualisiert.


Wettersatellitenempfang



Unzählige Wettersatelliten umkreisen die Erde, oder stehen scheinbar unbeweglich in großer Höhe am Himmel (GEOS).
Einige davon können mit einfachen Mitteln empfangen und ausgewertet werden. Es sind die in niedriger Höhe fliegenden amerikanischen NOAA-Satelliten (LEOS). Sie senden auf Frequenzen von 137 MHz bis 138 MHz. Die Satelliten können den ganzen Tag zu bestimmten Zeiten empfangen werden, sinnvollerweise aber vom Vormittag bis zum Nachmittag, wenn es hell ist. Nachts werden Infrarot-Bilder gesendet, etwas für Experten, aber auch in der Nacht gibt es einwandfreien Bildbericht.
Die Empfangszeiten betragen jeweils vom „Aufgang“, z.B. über Nordafrika bis zum „Untergang“ z.B. im Polarmeer 10 bis 15 Minuten. Das reicht für ein recht gut aufgelöstes Bild der überflogenen See- und Landgebiete. So kann man sich über die tatsächliche Wolkenlage im Seegebiet oder vom Land „live“ informieren. Auch die Zugrichtung der Wolken ist bei der Auswertung mehrerer Satellitendurchgänge gut zu erkennen.

Eine Satellitenempfangsanlage besteht aus einer UKW-Antenne, einem Empfänger und einer Auswertesoftware.
Zur Antenne
Die o.a. Satelliten strahlen die Signale rechtdrehend zirkular polarisiert ab.Zum Empfang sind Kreuzdipole oder Quadrofilare Helix Antennen mit Halbkugelcharakteristik optimal. Es kann aber zunächst eine vorhandene Groundplane UKW-Antenne verwendet werden. Besonders gut ist die Groundplane nicht, da ein derartiger Strahler Rauscheinbrüche (kurzzeitig kein Empfang) haben wird. Seine Strahlungscharakteristik hat gerade bei hoher Elevation einen breiten Nulleinzug.
Zum Empfänger
Als Empfänger sind nur speziell für den Satellitenempfang gebaute Geräte gut geeignet. Sogenannte Scanner sind ohne teure Modifikation meistens nicht brauchbar. Für den optimalen Satellitenempfang werden nämlich hohe Anforderungen z.B. hinsichtlich der Bandbreite und Linearität gestellt.
Sie hören alle derzeit aktiven Satellitenfrequenzen nacheinander ab, stoppen wenn ein Satellit hörbar wird und geben das Signal über ein Kabel an denn (wetter-kreuth.at) Server zur Weiterverarbeitung. So können alle uns derzeit umkreisenden Satelliten mit der u.a. Software automatisch lückenlos erfasst werden.